Marketing-Werkstatt "Effizienz von Werbemitteln"

Am 27.01.2016. trafen sich 12 Mitglieder des Marketing-Clubs Lübeck zusammen mit zwei Moderatoren zu der zweiten Marketing-Werkstatt. Eingeladen hatte die IHK zu Lübeck - vielen Dank dafür noch einmal an dieser Stelle für die Organisation und Moderation.
Wie bereits schon bei der Premiere des Formats im Dezember letzten Jahres ging es auch dieses Mal darum, praktische Marketing-Fragen in kleiner Runde gemeinsam zu besprechen und gegenseitig vom Wissen der Teilnehmer zu profitieren.
Und, um soviel vorweg zu nehmen: Es gelang den anwesenden Mitgliedern.

 

Hier einige Stimmen von Teilnehmern der zweiten Marketing-Werkstatt:

"ein branchenübergreifender, inspirierender Austausch, der auch die Vernetzung der einzelnen Mitglieder stärkt. Gerade die Zusammensetzung der Teilnehmer führte zu einer sehr interessanten Diskussion." (Susann Struppat, BMW Hansa Nord)

"..der Rahmen von ein Dutzend Gesprächsteilnehmern deutlich mehr zum regen Austausch führt...In der Runde der Werkstätten kommt jeder zu Wort, der zu Wort kommen möchte - und dadurch entsteht das gewünschte Miteinander..." (Henner Bruhn, MSM)

2 Werkstatt Marketing Club luebeck3    2 Werkstatt Marketing Club luebeck1

In der zweiten Veranstaltung gingen die Teilnehmer insgesamt drei Fragen nach:
1. Inwieweit werden Werbebotschaften auf Werbeartikel erinnert?
2. Was transportieren Werbemittel über das Unternehmen?
3. Welchen Einfluss üben Werbeartikel bei der Kaufentscheidung aus?


Die Moderatorinnen leiteten die dann kurzweilige aber intensive Diskussion und den gegenseitigen Austausch der Mitglieder mit einer Studie des Gesamtverbandes der Warenmittelartikler ein.
Dabei und danach stellten sich die Teilnehmer der Diskussion:
Lohnt sich der Einsatz von Werbeartikeln? Erreicht man damit gezielt Neukunden? Entscheidet ein hochwertiges Präsent oder ein grenzwertiger Streuartikel über die (Wieder-)Kaufbereitschaft ´des Kunden?

Das Fazit des Abends gleicht dem Fazit der vergangenen Marketing-Werkstatt:
„Ja, der Einsatz lohnt sich. Nein, die Kaufentscheidung kann durch ein Werbemittel nicht unmittelbar beeinflusst werden.“

Werbemittel und –artikel wurden durch die Teilnehmer übereinstimmend  in zwei Kategorien gegliedert:

  • Diejenigen Werbemittel, die lediglich Aufmerksamkeit schaffen sollen, einen ersten Kontakt schaffen, die kurzfristig sind und für die Markenbekanntheit sorgen können und sollen, sog. Streuartikel.
  • Und diejenigen, die  nachhaltig und bestenfalls zugleich hochwertig sind, die zur Kundenbindung und Kundenpflege geeignet und genutzt werden, sog. Präsente.

Aber ein messbarer Erfolg für den Einsatz von Werbemitteln/-artikeln ist nicht möglich, auch darin waren sich alle Mitglieder des Abends einig. Von erfolgreichen Ansätzen kann nicht berichtet werden.
Die Einschätzung der Mitglieder lautet, dass Werbeartikel, insb. Präsente langfristig zur Imagebildung  der Marke beitragen können, eine Kauf- insb. Wiederkaufentscheidung wird dadurch nur, wenn überhaupt, mittelbar beim Kunden geweckt.
Insgesamt herrscht bei folgenden Thesen weitestgehend Konsens in der Gruppe:

  • Je humorvoller der Slogan auf einem Werbemittel, desto mehr bleibt er im Gedächtnis hängen.
  • Starke Emotionalisierung ist nicht zwingend wichtig zur Nachhaltigkeit, jedoch zur Bekanntheit der Marke.
  • Wer Werbemittel nutzt, muss sowohl auf Aufmerksamkeit als auch auf Nachhaltigkeit bauen.
  • Werbemittel sollten Online wie auch Offline zusammenspielen können.
  • Werbeartikel sollen Erinnerungen schaffen und nachhaltig sein.
  • Nachhaltige Werbemittel sollen eher eine Belohnung für den treuen Kunden darstellen.
  • Man sollte stets dabei nicht die Compliance außer Acht lassen: wettbewerbsrechtliche, steuerrechtliche und marken- und design/urheberrechtliche Hürden sind zu beachten und können bei Missachtung unangenehme Folgen haben.
  • Markenbekanntheit und Markenimage können mit Werbeartikeln geprägt werden. Direkte Kaufentscheidungen sind weder auf Streuartikel noch auf hochwertige Präsente zurückzuführen.

Am Beispiel einiger mitgebrachter Werbemittel wurden Unsinn und Sinn der jeweiligen Artikel mit den Mitgliedern diskutiert.
Das Fazit der anwesenden Mitglieder war daher:
Eher Wertigkeit als Originalität, wobei es nicht auf alle Waren/Produkte und Dienstleistungen 1:1 übertragbar ist, denn es geht um die Werbebotschaft, die das Unternehmen über seine Werbeartikel transportieren möchte. Viele Einflussfaktoren spielen eine Rolle.
Werbeartikel müssen im Gedächtnis bleiben, denn es geht um die Message.
Man muss sich beim Einsatz von Werbemittel fragen: Will man bekannt werden oder ist man bereits bekannt? Hat man erst Begehrlichkeiten zu wecken, sind Investitionen zu tätigen, um am Ende eine Bekanntheit zu erreichen und damit Begehrlichkeiten zu wecken.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft!


Diese Zusammenfassung ist weder vollständig noch spiegelt sie die Meinung aller Anwesenden im Detail wider. Sie vermittelt jedoch einen Eindruck von der Komplexität des Themas und gibt Ansätze, mit denen sich ein zukünftiger Akteur , der sich Gedanken um Werbeartikel macht, auseinandersetzen sollte.

Hier stellen wir die Zusammenfassung der inhaltlichen Diskussion zum Download zur Verfügung: Marketing-Werkstatt "Effizienz von Werbemitteln"

Sollten weitere Fragen zum Format bestehen, wenden Sie sich gern an den Vorstandsbereich "Mitglieder" - Dr. Astrid Bednarski und ihr Beirat stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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